Sie möchten einen Hund aus dem Tierschutz adoptieren?

Schön, dass Sie sich für einen unserer Hunde interessieren. Sie finden hier unsere Bedingungen für eine Adoption.

Vielleicht ist eine „Adoption mit Option“ etwas für Sie?
„Adoption mit Option“ ist eine wunderbare Möglichkeit, einen Hund in Ruhe in die Familie zu integrieren und sich wohlüberlegt für einen gemeinsamen Weg zu entscheiden. Sie interessieren sich vielleicht für einen Hund, der noch nicht in einer Pflegestelle angekommen ist? Wie geht es nun weiter? Sie fragen Sie sich vielleicht: „Was ist, wenn wir nicht zusammenpassen? Wenn es doch nicht klappt?“ In diesem Fall wäre „Adoption mit Option“ vielleicht etwas für Sie:

Sie füllen unser Interessentenformular aus, wir organisieren eine Vorkontrolle, d.h. wir schauen uns an, wie unser Schützling bei Ihnen leben wird und klären beidseitige Fragen. Danach planen wir die Anreise und schließen mit Ihnen einen Abgabevertrag mit einer Woche Option! In dieser Zeit muss der Hund von Ihnen haftpflichtversichert (Check24 bietet z.B. an Haftpflichtversicherungen für Hunde jederzeit zu beenden.) werden. Nach seiner Ankunft zieht der Hund in Ihr Zuhause und alle Beteiligten haben nun eine Woche Zeit, sich gegenseitig in Ruhe zu beschnuppern – Sie können Ihren Hund in aller Ruhe kennenlernen und überprüfen, ob Sie im Alltag miteinander harmonieren. Sollte es wider Erwarten nicht klappen, wird der Hund von uns weitervermittelt (hierzu erbitten wir neue Fotos und Informationen von Ihnen). Haben wir ein geeignetes Zuhause gefunden, zieht der Hund um und wir erstatten Ihnen die Schutzgebühr.

9 von 10 Hunden bleiben in ihrem Zuhause. Aber wenn es eben doch nicht klappt, besteht in dieser Woche die Möglichkeit, sich in Ruhe anders zu entscheiden. Unsere Kriterien für eine Adoption
Unsere Schützlinge haben meist einiges durchgemacht, bevor sie ihren Weg in Sicherheit gefunden haben und unser oberstes Ziel ist es, für sie nun in ein liebevolles, verantwortungsvolles Zuhause zu finden, in dem sie wirklich für immer bleiben können.

Daher gelten folgende Vermittlungskriterien:
Hunde werden nur in Familien vermittelt, wo sie nicht länger als max. 6 Std./ Tag alleine sind (dabei wird die Gesamtzeit der Abwesenheit addiert). Kinder sind dabei für uns generell keine geeignete Betreuungspersonen. Welpen werden grundsätzlich nur an Familien vermittelt, wo sich in den ersten Wochen / Monaten eine geeignete Betreuungsperson rund um die Uhr kümmern kann. Es reicht nicht, den Hund mittags einmal kurz in den Garten zu lassen.

Interessenten, die einen Hund von uns übernehmen möchten, sollten sich in einer gefestigten Lebenssituation befinden. Hunde werden nur an Personen vermittelt, die das 25. Lebensjahr vollendet haben. In Ausnahmefällen entscheidet der Vorstand. Es ist verständlich, dass auch junge Menschen, die am Anfang ihres Berufsweges stehen, gerne einen Hund bei sich aufnehmen möchten. Wir bitten Sie, sich ernsthaft zu überlegen, wie Ihr weiterer Lebensweg aussehen wird, ob nach der Ausbildung eine Vollzeitbeschäftigung, Familiengründung, Reisen oder ein Wohnortwechsel anstehen und dann evtl. weder Zeit, noch Platz für den Hund vorhanden sein wird. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir im Zweifel eher von einer Vermittlung absehen: Wir handeln stets am Tier orientiert und wünschen uns für jeden Schützling ein stabiles, endgültiges Zuhause.

– Hunde werden an Einzelpersonen nur dann vermittelt, wenn eine Betreuung im Krankheits- oder Notfall gesichert und auch nachgewiesen ist. Die Lebenserwartung der Hunde (durchschnittlich ca. 15 Jahre) soll dem Alter der Interessenten angepasst sein. Hierbei berücksichtigen wir, ob evtl. jüngere Personen im Haushalt leben.
– Die individuelle Persönlichkeit, Lebensgewohnheit und Fitness der Interessenten soll der des Hundes angepasst sein (z.B. wird ein sehr lauffreudiger Hund nur zu aktiven Menschen vermittelt).
– Treppensteigen fällt auch einem Hund im Alter und im Krankheitsfall schwer oder wird sogar unmöglich. Oft müssen die Hunde dann getragen werden. Dies wird bei der Vermittlung in Etagenwohnungen ebenfalls berücksichtigt.
– Von Interessenten, die zur Miete wohnen, brauchen eine schriftliche Einverständniserklärung des Vermieters zur Hundehaltung.
– Alle Familienmitglieder müssen mit der Anschaffung des Hundes einverstanden sein.
– Welpen und Junghunde werden nur in Ausnahmefällen in Familien vermittelt, bei denen das jüngste Kind noch nicht das Kindergartenalter erreicht hat. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die notwendige Erziehung des Junghundes mit einem Kleinkind oft unvereinbar ist.
– Wir vermitteln ein unkastriertes weibliches Tier nur, wenn Interessenten ihre Hündin kastrieren lassen wollen und Zuchtzwecke definitiv ausgeschlossen werden können.
– Wir vermitteln keinen Hund als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk.
– Auch wenn sich am Telefon und beim Erstkontakt alles optimal anhört, schließen wir einen Abgabevertrag nur dann, wenn sich einer unserer Helfer im Rahmen einer Vorabkontrolle ein umfassendes Bild gemacht hat. Nur so haben wir die Möglichkeit zu sehen, ob die Interessenten sich selbst und die Möglichkeiten für den Hund richtig einschätzen und können gegebenenfalls auch auf weiteren Klärungsbedarf hinweisen, z.B. Fluchtmöglichkeiten im Garten.

Wir vermitteln sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen. Eine 100%-ige Sicherheit, dass wir die richtige Wahl für das neue Mensch-Hunde-Team getroffen haben und ein Hund
nicht doch zu uns zurückkommt, gibt es nicht. Nicht zuletzt zählt für uns aus diesem Grund auch das Gefühl und die Sympathie und der guten Zusammenarbeit, ob wir die Zustimmung
zu einer Vermittlung geben.

Wir wünschen für jeden unserer Hunde ein liebevolles Zuhause bei sehr verständnisvollen, geduldigen und tierlieben Menschen, die bereit sind, auch bei evtl. auftauchenden Problemen
verantwortungsbewusst für ihr neues Familienmitglied da zu sein und ihm einen Platz für das gesamte Leben zu bieten.

Ohne Wenn und Aber.
Keine Kriterien ohne Ausnahme! Ausnahmen werden durch den Vorstand entschieden.